engelstiergeschichten

Layas Geschichte


Hier will ich Euch Layas Geschichte erzählen, ihre Krankheiten und von ihrem Sturkopf berichten. Laya ist ja nicht mein erster Hund und ich dachte ich kenne mich aus, weit gefehlt..........



Ich habe Laya Ende 2006 im Internet bei Hundeherzen entdeckt. Sie wurde als Berner Sennen - Schäferhund Mischling vermittelt. Sie war 6 Monate alt. Sie wurde in Spanien von Ihrem Besitzer im Tierheim abgegeben weil dieser sie nicht mehr halten konnte. 1 Monat verbrachte sie in Spanien, dann nahm Alisa sie mit nach Deutschland, wo sie einen weiteren Monat bei Alisa verbrachte.
Nach langem hin und her überlegen sind wir nach Gießen zur Pflegestelle gefahren und haben sie uns dort angeschaut. Wir haben sie als etwas unsicheren untwürfigen Hund kennengelernt, aber uns gegenüber sehr erfreut und aufgeschlossen. Denn Chicco der Hofhund hatte uns für gut befunden, und an ihm orientierte sie sich stark, wie sich noch raus stellen sollte.
Schnell war klar die nehmen wir. Am 31.12.2006 haben wir sie bei ihrer Pflegemama Alisa abgeholt. Sie hatte keinerlei Problem mit dem Autofahren. Zu Hause angekommen kamen die Katzen gelaufen und Laya war total kleinlaut und hatte riesen Respekt vor den Miezen.


Das änderte sich dann bald und zumindest Donna und Laya wurden Freunde.
Wir verbrachten einen entspannten Sylvesterabend bei Freunden.
Dann ging der Alltag los und das Drama begann. Laya hatte total Angst vor Autos, jedes Türenschlagen brachte sie zum erstarren bzw. lieber wollte sie weg laufen.
Vor jedem Hund dem wir begegneten, wollte sie flüchten, ist auch zwei dreimal aus dem Halsband raus gerutscht und erstmal weggelaufen. Zu Hause konnte ich den Raum nicht verlassen ohne das sie an der Tür  oder am Boden kratzte, bellte und jammerte. Sie fühlte sich wie ne Katze, saß auf der Fensterbank, sprang den Katzen hinterher aus dem Fenster (EG) und lief draußen rum.
Schnell war klar ,da muß Hilfe her !!
Erstmal ging es ab in den Welpenkurs. Auf dem Bild seht ihr einen ihrer Hundeschulkumpels .


Ziemlich zeitgleich ging es dann in die "normale" Hundeschule ( sie war ja schon groß ) Ich habe mir veschiedene angeschaut, war hier und da nicht begeistet, immer dieses Rumgeschreie auf dem Platz, das war nichts für mich. Bin wohl was eigen  in manchen Dingen !
Durch dieses ganze Chaos habe ich einen Riesenfehler begangen. Wir hatten zwei Wochen keinerlei Besuch, weil ich einfach selber erstmal mit Laya und unserer neuen Situation klar kommen. Dann wollte ich Geburtstag feiern mit jede Menge Besuch. Der Hund war völlig überfordert weil aufeinmal die Hütte voll war. Dummer Fehler mit riesen Auswirkung. Dazu später mehr.
Der Welpen Kurs hat Laya riesen spaß gemacht und wir haben schnell Fortschritte gemacht. Die richtige Hundeschule hat Laya keinen spaß gemacht und denFortschritt den wir im Welpen Kurs gemacht haben, wich irgendwie wieder dahin. 6 Monate haben wir die Hundeschule besucht und gebracht hats nicht wirklich viel, ich habe mich dann dazu entschieden einen priv. Hundtrainer zu nehmen. So kam Sven ins Spiel.
Denn unterdessen hatte Laya ihren Jagdtrieb entdeckt, hörte teilweise mal gar nicht und ich konnte sie fast gar nicht mehr ableinen, denn ich war für Laya völlig unintereessant.
Sven hat mit uns Klicker Training gemacht wir haben mit der Pfeife gearbeitet und Laya und mir hat das Training immer riesen spaß gemacht, zumal es eben ganz normal auf einem gassi gang statt fand und wir so relle Situationen hatten, nicht wie auf einer Hundewiese. Dazu kann ich echt jedem nur empfehlen, wenn er etwas Probleme hat mit seinem Hund ein privter Trainer ist zwar teurer aber auch effektiver.
Durch das Klicker Training wurde Laya viel aufmerksamer, schaute sich mehr nach mir um und grundsätzlich lief es wesentlich besser zwischen uns.

Wir haben uns die netten Holzspielzeuge angeschafft und nen Kong, denn sie ist sehr clever



Um nochmal auf das Besucher Problem zurück zu kommen, was ich ja verbockt hatte. Wenn Besuch kam hat Laya sich unter unserem Eßzimmer Tisch versteckt und gebellt was das Zeug hielt. Man hatte mir geraten das Bellen auszusitzen und sie dann zu loben wenn sie nicht mehr bellt. Half nichts es wurde immer schlimmer. Wenn der Besuch sich bewegt, bellte sie wieder. Es war echt nicht auszuhalten. Daher habe ich mich bei der Tier Nanny (Vox) beworben und wir wurden genommen. Das Team rückte an, es wurde gedreht, Katja Gebmann zeigte mir wie ich mit Laya umgehen mußte und auch sie brachte mich erst auf meinen Fehler den ich unwissentlich gemacht hatte.

Bericht von der Vox Internet Seite:



Der Fall

Die acht Monate alte Mischlingshündin Laya ist eine ehemalige Straßenhündin aus Spanien. Obwohl die Hündin mittlerweile bei Ilona Engels (38) ein schönes und sicheres Zuhause gefunden und Vertrauen zu ihrem neuen Frauchen gefasst hat, ist sie immer noch extrem ängstlich, sobald fremde Menschen die Wohnung betreten.

Wenn Besucher in ihre Nähe kommen, geht sie bellend in Deckung. Damit Laya auf ihrem Platz bleibt, hat sich Ilona mittlerweile angewöhnt, sie an einer Leine festzubinden. Von dort aus beäugt die Hündin ängstlich die Besucher und fühlt sich sichtlich unwohl. Weil Frauchen befürchtet, dass aus ihrer Hündin ein Angstbeißer werden könnte, sucht sie Rat bei der Tier-Nanny Katja Geb-Mann.

Die Analyse

Die Tierpsychologin erkennt schnell das Problem. Ilona hat ihre Hündin nach ihrer Ankunft in Deutschland zu lange von Besuchern ferngehalten und sie dann sehr plötzlich mit der ungewohnten Situation konfrontiert. Indem Frauchen versucht, Laya durch ruhiges Zureden zu beruhigen, bestärkt sie diese nur in ihrer Angst. Das Anbinden wirkt auf die Hündin bedrohlich und wird sie auf keinen Fall dazu veranlassen, ihre Ängste abzulegen.

Laya braucht ein selbstbewusstes und souveränes Frauchen, das ihr signalisiert, dass sie keine Angst vor Besuchern haben muss. Ilona muss lernen, die Ängste ihrer Hündin einfach zu ignorieren, um ihr damit Ruhe und Sicherheit zu vermitteln. Auch Besucher müssen Laya ab sofort links liegen lassen, damit sie spürt, dass von ihnen keine vermeintliche Bedrohung ausgeht.

Das Training

Beim Training soll Laya auf ihrer Decke im Wohnzimmer sitzen und mit klaren Befehlen zurück geführt werden, sobald sie sich verkriechen will. Wichtig ist, dass weder die beiden Besucher, noch Ilona der Hündin Beachtung schenken. Schon gleich zu Beginn des Trainings bleibt Laya auf ihrer Decke liegen, obwohl die Gäste immer wieder an ihr vorbeigehen. Während sie zunächst noch etwas hechelt, entspannt sie sich schnell und baut immer wieder Blickkontakt zu ihrem Frauchen auf.

Auch als weitere Besucher die Wohnung betreten und sich lautstark im Zimmer hin und her bewegen, bleibt Laya ruhig. Sie erschrickt noch nicht einmal, als die Tier-Nanny direkt neben ihr eine Zeitung fallen lässt und sich zusammen mit einem Besucher vor ihre Decke setzt.

Ilona ist vom schnellen Erfolg des Trainings verunsichert. Sie kann es kaum glauben, dass ihr ruhiger Einfluss die Ängste der Hündin so schnell beseitigt haben soll.

Der Nachbesuch

Ein paar Tage später besucht Katja Geb-Mann Ilona und Laya noch einmal. Frauchen ist mittlerweile vom Trainingserfolg überzeugt: Auch nach dem Training bleibt die Hündin ruhig auf ihrem Platz liegen, obwohl sich Gäste im Zimmer befinden. Wichtig ist, dass Ilona ihre Hündin auch weiterhin regelmäßig mit Besuchern konfrontiert und sie an diese gewöhnt.


Laya bellt immer noch wenn Besuch kommt, ich führe sie dann auf Ihren Platz und Ruhe ist. Klappt wunderbar und ich bin echt froh das wir das Problem im Griff haben.




Dann begann Layas Krankengeschichte Nov 2007 bekam sie am ganzen Bauch einen Ausschlag , sie juckte sich wie verrückt. So sah es aus:
(Ist kein Original Bild von Laya sondern aus dem Internet )




Also ab zum Tierarzt, der meinte es wäre eine Kontaktallergie von den Feldern, die Rüben standen ja noch. Also wurde sie daraufhin behandelt. Half leider gar nichts.
Es wurde ein Allergie Test gemacht und festgestellt, sie hat eine Allergie gegen Milben und Flohbisse. Durch unsere Miezen hatte sie tatsächlich Flöhe, sie trug zwar das Scalibor Halsband, aber da wußte ich ja noch nicht, das das nicht gegen Flöhe half.
Also waren es Flöhe, wieder behandelt. Flöhe waren weg der Auschlag blieb. Mal war es etwas besser mal wieder schlechter.
Ende Dezember wurde Laya das erstemal läufig da war sie nun schon 16 Monate alt und von jetzt auf gleich hatte sie alles vergessen, war ängstlicher denn je. Es hielt vier Wochen an und ich verstand die Welt nicht mehr, es klappte nichts mehr, wenn ich sie rief kam sie nicht, immer in einem gesunden Abstand, aber so das ich sie nie anleinen konnte.  Auch nach den vier Wochen war es nicht mehr so wie vorher.
Sven hat mir auch nicht wirklich mit dem Jagd Trieb helfen können, zumindest nicht so wie ich es mir vorgestellt habe. Hatte ich schon erwähnt das ich etwas ungeduldig bin ??  Also habe ich mich entschieden die letzte Karte zu zücken, es ging ab zu D.O.G.S in das Zentrum von Martin Rütter ! Beutel Training war angesagt !!
Für alle Leute die es nicht kennen, kurz erklärt, das Futter gibt es nicht mehr aus dem Napf sondern kommen in Stoff Säckchen. Diese werden dann versteckt oder weg geworfen, der Hund muß sie suchen bzw. bringen. Es gibt viele Varianten, was man mit den Beuteln alles anstellen kann. Der Hund muß nur mitmachen, macht er das nicht, gibt es nichts zu futtern. Hoffe ich stelle das so richtig dar.
Laya lies das alles völlig kalt !



Erstmal kam noch im Januar ein kleines Highlight. Wegen Layas Allergie haben wir einen erneuten Bluttest machen lassen und ich habe direkt einen Leishmaniose Test mit machen lassen. Raus kam ein Titier von 1:1600 ! Ich war völlig durch den Wind. Gott sei Dank hatte Ludmilla von den Sternenhunden mir ein Leishmaniose Forum ( www.leishmaniose-forum.de) empfohlen, da konnte ich die Werte einstellen und habe kompetenten Rat bekommen. Nämlich das es erstmal gar nicht so schlimm aussah, sie hatte zwar Kontakt mit der Sandmücke aber mehr erstmal nicht. Puh!!

Zurück zum Training.



Nicole machte mir klar das Laya ne ganz klare strenge konsequente Führung bräuchte. Kein Freilauf mehr, sondern Schleppleine war angesagt. Und Schleppleinen Training ! Sie vermutet durch ihren eigenwilligen Kopf das ein Hütehund oder Herdenschutzhund in Laya steckt , was sich ja auch später noch bestätigt. Also Beutel Training, ich habe noch nie soviel geheult, Laya wollte einfach nicht mitmachen, kein mitmachen kein Fressen . Die arme Nicole bekam von mir ständig SMS das nichts klappt aber sie hat mich tapfer zum durchhalten überredet. Danke Nicole !!Und es hat geklappt nach ca vier Wochen Chaos und Laya drei Kilo leichter, hat es bei ihr Klick gemacht und sie hat wunderbar mit trainiert. Mir viel echt ein Stein oder Felsbrocken vom Herzen.
Zu Layas Freude haben wir dann noch Fährt gelernt und das macht ihr riesen spaß.
Es ging aufwärts.

Wir haben wegen der Allergie eine Biopsie machen lassen um alles andere auszuschließen, ihre Leishmaniose , Hautkrebs was auch immer. Kurz drauf das Ergebnis war noch gar nicht da, habe ich durch  Zufall das Futter umgestellt und
Layas Allergie verschwand, wie durch Zauberhand. Also habe ich vermutet sie ist gegen das Trockenfutter Lamm mit Reis allergisch, denn da ist ein 40 % Reis Anteil im Futter. Ich war so froh, die Biopsie ergab auch nichts weiteres.

Und dann drei Wochen später war die Allergie wieder da. Schlimmer als je zuvor. Original Bild von Laya ! Vielleicht könnt ihr euch vorstellen wie schlimm es ist nachts den Hund ständig an sich knabbern zu hören. Und dabei hilflos zu zu schauen. Wir haben es eingecremt, Verband drum gemacht. Nix half kein Mittel vom Tierarzt schlug an.




Deswegen ging es dann heute wieder zum Tierarzt . Nun haben wir Hammer Cortison Tabletten bekommen, damit der Juckreiz endlich aufhört und haben nun Allergie Futter was sie vier Wochen ausschließlich bekommen soll. Und wir haben einen neuen Blutest machen lassen um die Leishmaniose Werte zu prüfen.
Die Allergie wird dank der Tabletten besser, der Juckreiz ist ganz weg und die haare wachsen nach. Das Futter nimmt sie gut an und wir halten uns dran das sie nur das Futter bekommen soll, leider gelingrt es ihr immer wieder Katzenfutter zu klauen, wenn wir mal nicht aufpassen. Der Bluttest war recht gut der Titer ist auf 1:800 zurück gegangen. Ich hatte zwar gehofft es wäre noch besser so das wir die Medikamente weg lassen könnten, dem ist aber nicht so. Nun bekommt sie die nächsten 6 Monate weiter das Alliporinol und dann steht der nächste Bluttest an. Da sie im Moment 2 Cortison Tabletten bekommt und 1,5 Allopurinol habe ich das Beutel Training mit Rücksprache meines Tierarztes abgebrochen, denn um ihr ganzes Immunsystem mal wieder zu stärken und alles ins Gleichgewicht zu bekommen, muß sie regelmäßig was zu futtern bekommen.  Jetzt steht die Gesundheit vor ihrem Dickkopf !
Wir haben nun angefangen zu barfen. Ich gebs zu ich bin faul und kaufe es fertig denn da Thema muß man echt studiert haben um es richtig zu machen. Also gehen wir hier in Brühl in ein kleines Lädchen und kaufen es fix und fertig. Zum anfang hatte es den Nachteil das Laya nicht satt davon wurde und alles geklaut hat was eßbar war, einschließlich des Schweinebratens der auf dem Herd stand . Wir haben dann die Kohlehydrathe erhöhte und schwupp nun wird der Hund auch satt. Also einfach Nudeln oder Kartoffeln ins Essen. Laya schmeckt es und zur Zeit braucht sie nur eine Cortison Tablette und ich hoffe noch wir kommen ganz davon weg.
Die Allergie kommt und geht und mir ist immer noch nicht klar was es ist. Gut 2 Monate war sie ganz weg, Laya brauchte keine Tabletten und aufeinmal war sie wieder da. Vielleicht ist es doch Stress bedingt.
Dafür ist der Leishmaniose Test super ausgefallen sie hat nur noch einen Titer von 1:200 und die Tabletten können wir weglassen, hab mich so gefreut. Liegt bestimmt auch etwas am barfen das die Werte so gut sind. Was ihren Dickkopf angeht den hat sie immernoch aber lange nicht mehr so schlimm wie er war. Wir gehen regelmäßig zu Birgit in die Hundeschule, trainieren auch abends beim gassi immer und bereiten uns so langsam auf die BH Prüfung vor. Die habe ich für Herbst 2009 ins Auge gefasst.
Auf dem Platz macht sie sich echt gut nur alltagstauglich ist sie immer noch nicht. Hört sie auch nur von weitem Kindergeschrei und ich rufe sie zu mir, entscheidet sie  sich dafür , nicht zu kommen. Erst wenn das Geschrei versummt ist und die Gefahr gebannt habe ich vielleicht glück und sie kommt. Eigentlich dürfte ich sie nur laufen lassen wenn wir alleine sind, im Feld da haben wir auch wenig Probleme, es sei denn es kommt ein Hase. Die nächste Läufigkeit stand an, diesemal das erste mal "richtig"  und schon verwandelt sie sich zu einer Superzicke. Hier und da wird ein Hund aus heiterem Himmel angefallen und zusammengestaucht. Nachdem wir die vier Wochen hinter uns gebracht haben, war sie scheinschwanger. Denn als Jürgen ihr einen Kauknochen wegnehmen sollte hat sie zu gebissen und ihn gott sei Dank aber nicht richtig erwischt. Sie hat ihren Hundefreund Fidel angegriffen, einen fremden Hund draußen angegriffen. An der Leine entwickelte sie sich zur absoluten super Zicke. Der Tierarzt meinte dann sie wäre scheinschwanger, gab uns Globolies die auch halfen.
Wir haben nun angefangen zu walken und abends halten wir es abwechselnd, einen abend fahren wir Fahrrad und einen Abend gehen wir gassi und machen unsere Übungen. Im Feld ohne Ablenkung klappt das auch wirklich prima.
Layas Freundin Nelly war letztens nochmal zu Besuch ( der einzige Hund der noch kommt) auch das ging in die Hose . Kaum hatte ich Laya den Rücken zugedreht (ich hatte sie auf ihrer Decke abgelegt) stürtzte sich Laya auf Nelly. Ist nichts schlimmes passiert außer das Nelly nun nie wieder unser Haus betritt.
Mai 2009
Eine Freundin hat einen Pflegehund aus Spanien, der mittags nun auch schon ein paar Mal mit gassi war. Den hatte ich eines Sonntags in Pflege. Wir haben den Hund abgeholt und sind mit Laya und ihm spazierengegangen. Aber erst mußte Laya dem Hund noch zeigen das dieser nicht zu Jürgen durfte und hat ihn kurz attakiert. Der Spaziergang verlief dann friedlich, zu hause angekommen, dachte ich ich ziehe Laya einen Nylon Beißschutz an und wir gehen in den Garten mit beiden Hunden. Wir waren noch nicht mal die Treppe zum Garten rauf da schmiß Laya sich mit ihrem gesamten Körper auf den anderen Hund. Also trotz Beißschutz mußten wir die zwei getrennt halten. Ist prima so ein Tag bei 17 Grad, einer draußen mit Hund der andere drinnen mit Hund. Oder eben auf der Flucht, zu sämtlichen Leuten fahren damit der Tag rum geht, weil man nicht nach hause kann.
Es nervt mich total !!
30.10.2009 Viel Zeit ist mitlerweilen ins Land gegangen. Ihre Blutwerte sind super gut, deswegen hatten wir uns auch entschlossen sie kastrieren zu lassen. Sie war an dem Tag und am nächsten ganz schön fertig mit der Welt, hat aber alles gut überstanden, brav ertragen ihren karagen zu tragen.
Es sind nun 2 Monate her und sie ist schon deutlich ruhiger und auch nicht mehr so zickig. Nach wie vor gibt es Hunde die sie nicht mag, aber man kann sie mit Leckerchen hervorragend ablenken.

Tierkommunikation :

Und nun haltet Euch fest habe ich eine Tierkommunikatorin eingeschaltet. Über Umwegen habe ich einen Kontakt bekommen, der sich auch als sehr seriös herrausstellte. Wir haben ein aufklärendes nettes Telefongespräch geführt und die Dame wollte mit Laya ins "Gespräch " treten. Dafür benötigte sie lediglich ein aktuelles Bild von Laya.
Und nun eine Woche später das Ergebnis :
Frau P. hat Layagefragt , ob sie lust hätte mit ihr zu reden. Hat Laya ihr wohl geantwortet, ja weil ihr sei langweilig, da sie auf ihre Menschen wartet.
( an dem nachmittag war ich auch nicht zu Hause) Frau P. hat Laya gefragt ob das öfter vor käme. Hat Laya ihr wohl gesagt , nicht so oft, sie fände es auch nicht schön, aber es wäre in Ordnung. Dann hat Laya ihr einiges erzählt und Frau P. hat hier und da geziehlte Fragen gestellt.
Laya ist gerne bei uns , sie ist sehr froh hier zu sein. Ich bin strenger und erziehe sie und Jürgen wickelt sie um den Finger. (stimmnt völlig)
Am liebsten liegt sie draußen auf der Treppe  ( Eingang vom Hof aus), weil man da alles überblicken kann.
Sie hat Frau P.  erzählt das sie weiches Fell hat und viele sie gerne steeicheln wollen, sie das aber nicht mag. Sie wäre einfach so.
Und den roten Teppich mag sie hier unter der Eßecke. Sie findet es wohl eh sehr gemütlich hier, hat gesagt wäre gemütlich eingerichtet und warm.
Bezüglich ihrer angst vor Kindern hat sie Frau P.  erzählt, das sie früher geärgert wurde, es wurden Dosen, Flaschen und Steine nach ihr geworfen und sie hatte sich die Pfoten aufgeschnitten, von daher hat sie gelernt den Kindern lieber aus dem Weg zu gehen. Wenn sie so angst bekommt, kann sie gar nichts machen, da läuft wie ein Film in ihr ab, sie kann dann auch nicht mehr höhren (im sinne von, wenn ich rufe das sie kommt). Frau P.  hat sie gefragt , ob sie ihr reki schicken soll, um Blokaden zu lösen.Laya hat ihr gesagt, das sei nicht nötig, ich würde jemanden kennen der das kann . Mußte echt überlegen, aber es ist meine schwägerin , die kann sowas.
Auch haben sie über Bachblüten gesprochen, Laya hat von einer gesprochen, Star of Bethlehelm. Frau P. will das nachsehen und dann auspendeln, obs hilft .
Laya hat auch gesagt , ich soll besser lernen ihre Körpersprache zu deuten, denn wir könnten uns nur so unterhalten.
Laya hat auch erzählt bevor sie zu uns kam, war sie bei einer Frau zwischengeparkt ( ihre Pflegestelle)
Sie liebt den Wald und kann schnell rennen. Sie hat ihr erzählt das wir mittags mit mehreren Hunden gassi gehen und das sie das schön findet.

Es ist unglaublich, wir waren für die Frau völlig fremd, ich habe nichts null über Laya erzählt, es ging alles über ein Bild , ich hätte es nicht geglaubt !!
Nun machen wir Reki bei meiner Schwägerin und geben Bachblüten und werden berichten wie es weiter geht !

09.12.2009 Durch die Bachblüten haben wir echt nen riesen Erfolg erziehlt, es ist schon wesentlich besser geworden mit ihrer angst.
Leider ist sie am 02.12 ohne Grund gebissen worden. Wir waren mittags gassi wie immer, Laya hat mit Jasper gespielt und da kommt der Barney (den treffen wir schon mal öfter) dazu und beißt Laya ohne Grund in die Seite. Laya tats weh und sie war echt geschockt, es war ne ziemliche Wunde. Und es war Mittwochs nachmittags, prima. Also in die Tierklinik 1,5 Stunden warten. Die Wunde wurde dann getackert und sie bekam eine Antibiothika Spritze und sie war recht gut wieder drauf. Damit sie nicht zu sehr dran rum knibbelt, bekam sie ein T shirt an. Sah schick aus.
Freitags wieder zum Tierarzt wieder ne Spritze. Freitag und Samstag war sie dann ganz mies drauf, es tat ihr bestimmt weh und juckte weil es heilte.
Montags wieder zum Tierarzt, der hat dann festgestellt das die Wunde sich entzündet hatte und es nichts half ,sie mußte operiert werden. Dienstags abends war es dann soweit, sie wurde in Narkose gelegt das entzündete Fleisch raus geschnitten und zu genäht. Die arme Maus.






Sie mußte einen Kragen tragen was ihr nicht gefiel, nachts war sie recht brav, wollte einmal zu mir aufs Sofa und hat sich auf mich gelegt und ich konnte mich nicht bewegen. Das war schwierig, da wieder raus zu kommen. Dann wollte sie raus saß dann mit Kragen wie ein begossener Pudel im Garten und wollte nicht mehr rein. Morgens sind wir dann gassi gegangen, aber sie war nur irgendwie auf der Flucht. Rannte ohne Schnüffeln einfach geradeaus. Mittags das gleiche. Sie schaute nicht links nicht rechts, einfach nur geradeaus gerannt. Arme Maus. Zu Hause angekommen wollte sie nicht mehr aus dem Auto, alles Bitten und Locken etc half nichts. Da das Wetter nun nicht so toll wr, wollte ich doch gerne rein, also blieb nur sanfte Gewalt übrig. An die Leine und raus gezerrt, tat mir voll leid, aber was sollte ich tun, kann sie nicht alleine im Auto liegen lassen. Heute abend müssen wir wieder zum Tierarzt und ich hoffe ich kann ihm eine alternative zum Kragen vorschlagen. Habe mir ein Mäntelchen geliehen und hoffe wenn er die Wunde verbindet und wir das Mäntelchen anziehen das sie dann den Kragen nicht mehr braucht. Sie liegt auf ihrem Kissen trinkt und frißt nichts und leidet. Der Doc hat sich auf den Handel leider nicht eingelassen, aber ich habe es trotzdem gemacht und es hat funktioniert. Die Wunde ist endlich gut verheilt zurück geblieben ist bei Laya der Haß auf Schäferhunde bzw Schäferhundmischlinge da geht sie nun direkt in Angriffs Position .

Nachdem wir Hundschulmäßig doch wieder faul geworden waren , haben wir im Mai 2010 mit Agility angefangen. Wir haben uns einen Verein in Köln angeschaut, der mir aber nicht so gut gefallen hat und sind dann zu Peggy nach Alfter gekommen. Das ist eine lustig Truppe und Laya gefällt es auch , allerdings war es ihr teilweise zu warm, da hatte sie dann auch keine lust und zu allem überfluß wollte Peggy Bilder machen von Laya in Aktion. Das kam dabei raus :








Wundert euch nicht das Laya so grau ist, ich habe sie scheren lassen, weil es echt so warm war und Laya sehr gelitten hat. Und unter ihrem schwarzen Pelz hat sie die grauen Husky Haare, daher sieht sie etwas enstellt gerade aus .

21.10.2010 So Layas Fell ist wieder nachgewachsen, der Winter ist gekommen und wir gehen immer noch zum Agility :-)


Lange haben wir hier nicht mehr geschrieben. Mitlerweilen sind wir ja ein gutes Team geworden und kommen gut miteinander klar

Am 13.12.2012 bekamen wir dann den Hammer präsentiert. Laya hatte seid 2 Monaten Probleme mit dem gähnen und hielt den Kopf teilweise so sehr nach unten und schräg. Wir waren zweimal beim Doc, doch er konnte nichts finden. Dann haben wir mal eine Massage machen lassen, weil ich dachte ein Wirbel ist ausgerenkt . Nichts half auf Dauer. Also wieder zum Doc, einen Termin für ein CT gemacht . Und dabei kam raus, das Laya einen ganz selten Nasentumor hat. Der ging schon über die ganze rechte Gesichtshälfte und hat auch schon den Knochen angegriffen . Leider war es nicht operabel. Wir hätten eine Chemo machen können, doch da habe ich mich dagegen entschieden. 3 Wochen Bestrahlung , in Frankfurt und laut Statistik nur eine weitere Lebensdauer von 3-12 Monaten. Ne das wollten wir ihr nicht antun. So blieb nur ein Schmerzmittel übrig, wa sie leider gar nicht vertragen hat. Sie bekam am Wochenende einen dermassen Schub, das ich dachte ich muss den Doc holen. Am Tag drauf ging es ihr wieder besser . Nun genießen wir eben , die letzte Zeit, die uns zusammen bleibt.

Es war ein ewiges auf und ab, aber wir hatten noch sehr schöne Tage. Am 19.04.2013 war der Tag dann gekommen . Ihr ging es abends schon nicht gut und sie hat schon nichts gefressen . Die ganze Nacht hat sie stark gehechelt. Sie hatte Schmerzen , das war nicht zu übersehen . Morgens ging es ihr auch nicht besser und sie wollte auch nichts fressen. Das Auge hatte sich verändert und wir wussten der Tag ist gekommen.Also schnell zu Arbeit, warten bis die Kollegen kommen. Abmelden und schnell wieder nach Hause. Den Doc anrufen , das er vorbei kommt und dann bei Rosengarten anrufen, denn sie sollte verbrannt werden.

Wir haben die verbleibende Zeit dann zusammen meist im Garten verbracht und uns in Ruhe verabschiedet. Um 13:30 Uhr war es dann so weit, der Doc kam.


Um 17:00 Uhr kam Rosengarten und hat sie abgeholt. Vorher haben sich Moppel und Donna ganz süß von ihr verabschidet. Sie haben sich neben sie gelegt und sie ein Stück, auf ihrer Reise begleitet. Das mit anzusehen , war wirklich unglaublich.  Auch wir hatten genug Zeit, um uns von ihr zu verabschieden. Auch wenn es ein Horror Tag war, muss ich sagen, wir haben alles richtig gemacht

Aber viel schlimmer fand ich wirklich als ihre Asche am 29.04.2013 wieder nach Hause kam . NUn ist sie an ihrer Lieblingsstelle im Garten begraben und wacht dort weiter über uns. 

Damit endet hier nun Layas Geschichte


Hier Ihr Erinnerungs Video :

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