engelstiergeschichten

Reisebericht April 2012

29.04.2012

Am 29.04.2012 machten wir uns das 13. Mal auf nach Calpe. Diesmal flogen wir von Düsseldorf aus. Eigentlich wollten wir dieses Jahr keinen Mietwagen nehmen, aber Chefins Auto war kaputt. Also hat sie uns schnell noch einen Mietwagen gebucht. 

In Düsseldorf angekommen hatten wir zuviel Gepäck, so dass eine Box leider hier bleiben musste. Pünktlich um 16:40 Uhr startet der Flieger.


Kurz nach 19 Uhr landeten wir in Alicante , nahmen unseren Mietwagen in Empfang und starteten Richtung Calpe. Dort angekommen, haben wir uns kurz eingerichtet und sind dann gleich mit Chefin zum Italiener essen geganen. Um 24 Uhr lagen wir recht müde im Bett.

30.04

Ohhh fein geschlafen, es war keine Mücke im Zimmer. Fein. Nach einkaufen und Frühstück sind wir erstmal rüber gegangen. Wir haben uns die Katzenmama mit ihren Babys angeschaut. Ui sie spuckt und faucht. Hmhmh vielleicht liegts an der Umgebung und an dem gebelle der Hunde , das sie so gestresst ist. Naja erstmal ein paar Hunde in den Ausläufen besucht und belustigt. 


Die Welpen Buzz und Wolke mit Mama Senta

Titti eine süße Pinschermixhündin.


 Nuria und Wolke

 

Jürgen und die sanfte Senta

 

 Sind die nicht klasse ?

Noch kann man sie leicht auf den Arm nehmen, das geht wohl in 2 Monaten nicht mehr

 

Vier Hunde konnten wir dann auf die Reise nach Deutschland schicken.

Buz und Wolke durften reisen

Der arme Dalmatiener,  mit operiertem Leistenbruch durfte auch reisen

Und Cookie durfte auch reisen

 

Als wir zurück kamen, wurde gerade ein Hund gefunden . Oh der arme war völlig verwirrt. Aber er war gechippt und so konnte schnell sein Besitzer gefunden und verständigt werden. So ein Chip ist wirklich sinnvoll und wenn man dann noch das Tier registriert !! Sehr wichtig ! Ca 1 Stunde später kam der Bitzer und der Hund freute sich wie Bolle . Alles wieder gut !

 

 

Dann konnten wir uns auf den Weg machen , mal eine gassi Runde zu drehen. Wir gingen mit Xata und Yako eine Runde. Beide gehen prima an der Leine und sind sehr freundlich zu Menschen . Komisch das sich für die hübschen Tiere noch keine interessiert hat.

Yako

 Xata

Nach der gassi Runde sind wir zu einer Familie gefahren, die Ende der Woche zurück nach England geht. Sie haben drei Katzen, die sie allerdings mitnehmen, falls es eine günstigere Transportmöglichkeit gibt, als mit dem Flieger ( würde 1200 Euro kosten) . Die Hunde können leider nicht mit, weil ihnen die erforderlichen Papiere fehlten und in England leider schlecht eine Wohnung mit Hunden gefunden werden kann. Die Engländer haben es wohl nicht so mit Tieren. Wir haben uns die Wohnung angesehen, da diese aufgelöst wird und Chefin die Möbel übernimmt.

Danach sind wir noch schnell zum Tierarzt gefahren. Es ist echt kalt in Spanien brrr der Wind ist frisch und ich habe glaube ich die falschen Klamotten mit

01.05.2012

Traumhaftes Wetter. In der Sonne und windgeschützt ist es wirklich toll und man kann super auf der  Terasse frühstücken.

Erst ging es mit Trampas und Akim gassi. Beides extrem tolle Hunde . Toll an der Leine , verträglich , nett zu den Menschen, nicht ängstlich. Und trotzdem warten auch sie schon so lange auf ein Zuhause

Trampas:

 

Akim :


Dann ging es mit Dali und Nuca weiter.

Dali eine sanfte Hundedame

Nuca ein durchgeknallter Wirbelwind . Ein toller aktiver Hund

 

 

Nachmittags ging es dann endlich mit Lux und Anton ne Runde spazieren. Lux war in keinem guten Zustand und ich war etwas erschrocken, als ich sie sah. Sie war nicht gut zu Fuß, freute sich aber dennoch übers gassi gehen.

Anton, mitlerweilen blind und taub. Mit ihm muss man eben etwas langsamer spazieren gehen. Aber auch er hat sich gefreut. Er tut mir auch wirklich leid ! hmhmh

 

 Unsere Lux

 

 

Weiter ging es dann mit Senta und Lyria. Senta hatte schon ein Heim in Aussicht und sie ist auch wirklich ein netter Hund. Lyria ist ein Pointer und auch sie wirkt völlig unkompliziert . Geht prima an der Leine und macht auch sonst keinerlei Stress.

Und zum Abschluss des Tages noch eine Runde mit Marla und unserer Paula . Beide völlig unproblematisch und Katzenverträglich.

 

 

2.05

Morgens ging es erstmal in das städtische Tierheim. Dort haben wir von allen Tieren Bilder gemacht. Haben Marla besucht und ihr, von ihrer Patin, ein Halsband überreicht. Und wir wollten Treu besser kennen lernen. Treu , hat über Samojede in Not, ein Zuhause in Aussicht. Also sind wir mit ihm mal eine Runde gassi gegangen, um ihn ein bisschen kennen zu lernen.

Und natürlich hat sich auch diesmal ein kleiner Hnd ratzi fatzi in mein Herz geschlichen . Coca. Sie sah aus wie ein Welpe und ich dachte sie wäre im März auch schon dagewesen. War beides falsch, sie ist ca 1,5 Jahre und gerade 14 Tage im Tierheim. Egal , sie musste mit. Für nachmittags hatten wir uns dann erneut angekündigt, um Coca abzuholen.

Wir hatten nämlich noch ein Date mit unserer Wohnungsauflösung und haben dort die ersten Möbel abgebaut und schon mal in den Hof getragen.

Noch kurz bei Trisha vorbei gesaust und die Welpen durch geknuddelt. Wie gut das ich nicht soviel Platz im Flieger hatte, die hätte ich auch gleich weg geklaut. Sehr niedlich.

Sheba


Abends haben wir dann unsere Coca geholt und gleichzeitig, die arme gestresste Katzenfamilie zu uns genommen , in der Hoffnung, das die Mama zur Ruhe kommt. Und vielleicht nicht mehr ganz so fauchig unterwegs ist.

Und schon war schluss mit Langeweile . Coca hat sich so gefreut , als sie in "unsere" Wohnung kam. Ich hab noch nie einen Hund gesehen, der auf einmal so glücklich war. Die ist da rum gerannt, wie aufgezogen und ich dachte nur, das kann ja heiter werden mit ihr. Da wir sie nicht gleich alleine lassen wollten, haben wir sie zum Essen mitgenommen. Und siehe da, sie war super brav und hat sich unter den Tisch gelegt. Oh war ich schon stolz .

03.05

So nun gings morgens los, Katzen versorgen , mit Coca gassi gehen, was Jürgen dann übernehmen durfte. Hihi. Und im Tierheim wurden auch noch zwei Katzen abgegeben, die wir in Empfang nahmen. So hatten wir nun schon zwei Zimmer mit Katzen belegt und Coca.

Trotzdem wurde noch eine Runde mit Amber und Coca gedreht. Amber ist recht ängstlich , hat sich aber an Coca orientiert und lies sich dadurch ganz gut führen. Aber so wehende Fahnen , waren ihr sehr gruselig.

Unsere zwei Miezen , die abgegeben wurden, haben wir erstmal in unserem Schlafzimmer geparkt. Sie waren noch recht ängstlich und haben sich fauchender Weise versteckt, wenn sie uns gesehen haben. Jürgen kam irgendwann angerannt und meinte die Katzen steckten im Klo ???????? Im Bad gab es ein Bidet, das hatte ein Standfuß, der von hinten offen war. Da waren die Zwerge rein geklettert. Wir dachten die steckten fest und kämen nicht mehr raus. Durch die Leitungen kam man aber auch nicht richtig dran und an den Katzen ziehen ging auch nicht. Irgendwann hatte ich endlich eine von beiden, die dann schrie und somit das Geschwisterchen auch raus kam. Puhhhh. Erstmal ein Handtuch dahinter gestopft, das das nicht mehr passieren kann .

Wir haben sie Bernhard und Bianca getauft

Abends sind wir dann zum Tierarzt, die zwei Katzen fraßen nichts. Pulla gemacht, mochten sie auch nicht. Brei gerührt, auch nichts zu machen. Und Coca hatte Termin zur Kastration . Arme Maus. Bernhard und Bianca sind aber fit und munter und der Doc konnte nichts feststellen. Und siehe da, abends haben sie Trockenfutter gefressen. Sie mochten kein Naßfutter.  Puhhhh !

04.05

Heute ging es weiter mit dem Auszug von Inga,  denn morgen musste die Wohnung leer sein. Also weiter Möbel abbauen und raus tragen.

Nachmittags konnten wir Coca wieder vom Tierarzt abholen . Sie war noch ziemlich mitgenommen. Daher haben wir sie abends rund um betüddelt.

05.05

Der restliche Auszug stand heute morgen an und dann noch schnell mit Coca, die wieder fit war, auf den Markt gehüpft, um ein paar Klamotten zu kaufen. Ganz wichtig, der Markt in Calpe. Dort habe ich dann Sue und Trisha getroffen, die den Marktstand für Chefin machen. Denen konnte ich gleich Coca kurz aufs Auge drücken.

Nachmittags war ich dann mit Monika verabredet, um die Katzen zu besuchen. Monika hatte ich im März kennen gelernt und sie hat für Chefin eine Katzenfamilie in Pflege genommen.

Es wurden die anderen Katzen besucht . Luna und La Belle bekamen Baldriankissen, woran sie spaß hatten.

Und auch Merlin bekam Baldriankissen . Und immer wieder bin ich von seiner Schönheit fasziniert. Der ist wirklich irre der Kater .


 


Dann noch mal kurz bei Inga vorbei. Wohnung war leer, Koffer gepackt. Abends ging der Flieger nach England. Nun mussten die Katzen noch abgeholt werden, weil die nicht direkt mit nach England konnten. Der Transport mit dem Flieger ist viel zu teuer. Die sollten dann erstmal mit zu uns in Pflege kommen. Dumm nur das von den drei Katzen, eine nicht da war. Hmhmhm

Also Falle aufstellen. Nach dem Essen sind wir dann noch mal vorbei, aber sie war noch nicht drin.

06.05

Faulenzen und unsere mitlerweilen 11 Pflegetiere versorgen. Gott sei Dank war die dritte Katze , von Inga, in der Falle und konnte zu ihren Kumpels dazu.

Erstmal mit Coca eine Runde ans Meer  

Abends waren wir in Althea, leider war die Kirche zu . Althea ist es eine gemütliche kleine Stadt mit tollen Restaurants, engen Gassen und vielen Treppen.


07.05

Wir besteigen den Ifach.

Jetzt sind wir zum 13 Mal in Calpe und waren noch nie auf diesem Berg. Monika wollte uns hinaufführen. Gott sei Dank. Den sogenannten Weg, hätte ich nie erkannt, geschweige denn gefunden . Eine Freundin von Monika kam noch mit, so ging es dann zu viert los. Nachmittags um 15 Uhr, in der prallen Sonne . ABER es waren um die Uhrzeit kaum Leute dort unterwegs, was sich als großer Vorteil erwies.

 

Locker wurden die ersten Aussichtspunkte erklommen. Bisher ist es ein normaler Weg , der eben ansteigt. Kein Problem

Bis zum Tunnel war es ja einfach. Es ging tatsächlich bis dahin ein Weg. Aber dann ....

An diesem Seil muss man sich festhalten, weil die Steine sehr rutschig sind.

Die Möwen hatten Nachwuchs

Und wenn man hier genau hinschaut, kann man den "Weg" erkennen . Es wurde eigentlich mehr geklettert

Dann sitzt so eine doofe Möwe mitten auf unserem Weg, mit ihrem Baby. Die Möwe dachte wir wollten dem Kind was und wir konnten auch nur dort vorbei. Monika war vorbei, bei mir hatte die Möwe die Faxen dicke und ist echt im Sturzflug runter. Immer wieder rauf und im Sturzflug runter. Monika und Jürgen haben sich köstlich amüsiert und ich wollte eigentlich wieder gehen. Ich hatte durchaus höchsten Respekt vor der Möwe und ihrem Schnabel. Irgendwie haben wir uns dann schnell vorbei gemogelt.

Und dann nach ca 1,5 Stunden hatten wir es geschafft . Und drei der Katzen waren auch da. Es gibt zu den Katzen, die dort oben Leben eine Geschichte. Man hatte wohl Probleme mit den Essens Resten der Touristen , was wieder rum Ratten etc anlockte. Deswegen hat man dort oben Katzen ausgesetzt hat. Nicht kastriert versteht sich . Weil nachdenken können manche Menschen ja nicht. Nun kriegen die fein da oben Nachwuchs und mit Pech kommt die Möwe und holt die Babys oder die hellen Kitten verbruzeln in der Sonne dort oben.

Die Katzen haben sich so über das Futter und das Wasser gefreut, das gleich mal die ganze Anstrengung und die Sorge, wie komme ich wieder runter ,vergessen war. Wer nun auf die Idee kommt, man könnte die Katzen doch einfach einpacken und mit unter nehmen, liegt leider falsch. Zum einen muss man an einem Wachhaus vorbei und es ist verboten Blumen, Tiere etc von dort mitzunehmen. Dann braucht man beide Hände um den Berg rauf und runter zu kommen. Und zum guten Schluss sind die Katzen nicht ganz so zutraulich, das man die einfach so in eine Tasche stecken könnte.

 

Sie ist hoch trächtig

 

 

Der Ausblick

Geschafft und ich bin ein bisschen stolz

Auch die Möwe hat hunger

Die Fischer kommen vom fischen wieder rein und die Möwen flogen fast alle dorthin

 

 





 

Das grau Tigerchen wollte gar nicht mehr aufhören mit futtern . Ich hätte es so einpacken können . Konnte aber nur das Versprechen abgeben, ich komme wieder.

 

 Nach 

Nach einer knappen Stunde Aufenthalt ging es zurück und es ging deutlich leichter als ich gedacht hatte.

Da war er wieder der Tunnel, das schlimmste geschafft

 

 

 

Auf dem Rückweg sind wir dann noch bei Andrea gewesen und haben deren Katzen besucht

 

Pablo, der arme weiße Kater mit Ohrenkrebs. Im März hatte ich ihn gesehen, da war er gerade an den Ohren operiert worden. Nun sieht er schon deutlich besser aus.

Abends haben wir bei Chefin auf der Terrasse gegrillt. Das war ein total netter Abend

08.05

Heute ist Dienstag und das bedeutet, in Althea ist Markt. Da ich den Markt in Calpe nur kurz mitbekommen habe, war dann heute erstmal schoppen angesagt.

Unsere Tieren mussten dann auch wieder vesorgt werden. Die Mama war immer noch total unentspannt.

Bernhard und Bianca fanden mitlerweilen alles total toll und spannend

Coca fand den Garten klasse

Die Hunde von dem Helferlein Matthias

Dann hat Chefin eine Ladung Spenden bekommen, die wir ausgepackt haben.

Lux hatte ganz geschwollene Beine , daraufhin sind wir mit ihr zum Doc gefahren. Da waren aber nur die Mädels da, die meinten sie hätte Wasser in den Beinen und bräuchte mehr Bewegung. Klang eigentlich sehr einleuchtend.

Abends waren wir chic essen. Bei einem schwulen Paar, was ein noblere Restaurant betreibt. Die sind beide sehr nett, das Essen ist hervorragend und der Sevice top.

09.05

Heute haben wir den Amtsvet in Denia besucht. Denn so langsam mussten wir unsere Tiere ja mal anmelden, die mit reisen sollten.

Dann war endlich mal wieder Zeit um eine Runde gassi zu drehen. Wir haben den kleinen Rüden Glofo mitgenmmen .

 

 

 

 

Miezen versorgen

Coca freundet sich mit Bernhard und Bianca an

Und dann noch eine schöne gassi Runde mit Banny. Der Hund ist einfach nur toll, so menschenbezogen, so verchmust . Völlig unproblematisch. Warum will diesen Hund keiner, weils ein Mix ist und kein Rassehund ? Sie ist mit 5 Jahren im besten Hundealter , schaut doch mal genau hin :

10.05 Vorletzter Tag

Chefin ließen die dicken Beine von Lux keine Ruhe, also noch mal zum Doc. Heute war der Chef Tierarzt da. Er hat sie untersucht und immer nur komisch geguckt. Es wurde Blut abgenommen und ich dachte ich schreibe Stefii, dem neuen Frauchen von Lux, mal eine SMS. Mit den Worten: Lux geht es nicht so gut, wir warten auf die Blutergebnisse. Jetzt muss man wissen, das Steffi auch eine Tierkommunikatorin ist, wie "unsere" Ruth. Sie hat sich schon länger mit Lux "unterhalten" und auseinander gesetzt und sie auch auf die bevorstehende grosse Reise vorbereitet. Es gibt viel die bei dem Thema, einfach nur mit dem Kopf schütteln und es als Spinnerei abtun. Wenn man sich ernsthaft damit befasst ist es sehr interessant und wir Menschen können von den Tieren viel lernen. Jedenfalls kam eine SMS zurück. Lux hätte eine Entzündung im linken Ohr und ihr würde das rechte Bein weh tun. Das Blutergebnis kam und brachte Krebs zu Tage. Der Doc hat das Bein dann noch geröntgt und es war voller Metastasen . Was für ein Schock . Alle waren wirklich sehr traurig , tja und die Tränen liefen .

Egal Lux kommt mit. So oder so. Im Auto erstmal mit Steffi gesprochen, so gut es gerade ging. Steffi wollte sie aber trotzdem nehmen und ich war wirklich sehr froh und dankbar. Mit Laya wäre es doch etwas kompliziert geworden, aber in Spanien hätte ich sie nun auch nicht mehr gelassen.

Wir haben Lux mit rüber genommen und im Garten geparkt und ich habe mich so geärgert, warum wir das nicht gleich nach unserer Ankunft gemacht haben. Irgendwie waren wir nach 2 Tagen schon recht voll und hatten nun zum Schluß 16 Tierische Mitbewohner zu versorgen. So extrem war es noch nie, wie dieses Jahr .  

Den restlichen Tag haben wir im Garten verbracht

 

 

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